STEV Österreich - Wir über uns
Eintrag über den Präsidentenwechsel aus dem Siemens-Presse-Archiv:
|
2005-05-30 |
|
Führungswechsel bei STEV Österreich
|
|
Qualitätsmanager der PSE ist neuer Präsident
|
| Nach 21
Jahren hat Dr. Walter Wintersteiger, Gründer und Präsident von STEV
Österreich, der österreichischen Vereinigung für
Softwarequalitätsmanagement, sein Amt als Präsident zurückgelegt. Ihm
folgt DI Siegfried Zopf, der seit 1988 dem Verein angehört, nach. DI
Zopf ist hoch angesehener Qualitätsmanager der Programm- und
Systementwicklung PSE und seit vielen Jahren als wissenschaftlicher
Mitarbeiter in der PSE-Zentralstelle für Qualtätsmanagement tätig. Die
offizielle Hofübergabe erfolgte anlässlich der 20.
STEV-Österreich-Fachtagung in Wien. Im Jahr 1984 gründete Dr. Walter Wintersteiger in Analogie zu STEV Deutschland den STEV Österreich. "STEV" stand damals für "Software Test – Eingetragener Verein". Ursprüngliches Ziel des Vereins war die Einführung eines Software-Gütesiegel, um Qualitätssoftware zu kennzeichnen. Heute ist Software-Qualität ein Muss: Nur Qualitätssoftware besteht am Markt. Dementsprechend steht jetzt der Entwicklungsprozess – sprich: Durch welches Vorgehen kommt man zu Qualitätssoftware? – im Zentrum der Vereinsaktivitäten. Dr. Wintersteigers langjährige Präsidentschaft war gekennzeichnet von jährlichen, bei der österreichischen Qualitätsmanager-Community in bestem Ruf stehenden Fachtagungen mit in- und ausländischen Referenten. Ein Höhepunkt im Wirken Wintersteigers war die 6th European Conference on Software Quality (EOQ) im April 1999 in Wien. Auch heuer lud STEV Österreich – zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung ADV – wieder zur ihrem Jahrestreffpunkt ein. Bei der am 20. Mai 2005 stattgefundenen 20. STEV-Österreich-Fachtagung in Wien wurde offiziell von Dr. Wintersteiger als Präsident Abschied genommen und DI Zopf als neuer Präsident vorgestellt. "Ich habe vor, die Kommunikation zwischen Software-Qualitätsprofis und Entwicklern zu fördern," so der PSE-Qualitätsguru bei seinem Amtsantritt. "Mit geht es darum, dass die Praktiken der Qualitätssicherung den aktuellen Entwicklungsparadigmen entsprechen." Mit STEV verbindet ihn eine fast 20-jährige Mitgliedschaft, im Laufe derer er auch immer wieder mit Fachvorträgen vor den Vorhang trat und hinter den Kulissen organisatorisch wirkte. Zopf verfügt über ein in jahrzehntelanger Arbeit erworbenes Wissen über alle Facetten des weiten Gebiets des Software-Qualitätsmanagements, gilt als international anerkannter Experte für Entwicklungsmethodik und hat bei der Programm- und Systementwicklung PSE maßgeblich zur Entstehung der bereichseigenen und nicht nur im Siemens-Konzern hoch geschätzten Systementwicklungsmethode SEM beigetragen. Auch für Assessments, der Beurteilung von Software-Entwicklungsprozessen in Theorie und Praxis, zuständig, kann sich der PSE-Qualitätsprofi zugute halten, zu den Wegbereitern des jüngst von der PSE erzielten Reifegrads 4 nach CMMI (Capability Maturity Model Integration) zu zählen. |